Der verlorene Sohn - die verlorene Tochter
Lebensritual, Humor und Versöhnung
Die Geschichte aus dem Neuen Testament beschreibt mit einfachen Worten den Irrweg eines Menschen, der sich auf den Weg macht, mit seinem Erbteil, den Fähigkeiten und Eigenschaften seiner Eltern zu leben. Sie erzählt vom Scheitern eines unbewussten Lebens, von der Sackgasse des unbedingten Willens, zeigt aber auch den Weg des Sich-Wiederfindens, der Genesung, der Heimkehr und der Versöhnung.
Das Seminar nützt die Bibelgeschichte als Matrix zur Entdeckung der Rollen, die wir unbewusst einnehmen und bietet die Sicht weise des Narren und Spielweise des Clowns als einen möglichern Umgang mit persönlichen „Themen“ – wie aus Leiden Lachen werden kann. Hier wird der heilsame Aspekt der Komik praktisch umgesetzt.
Worum geht es?
- Die eigene Herkunftsfamilie als Quelle des Werdegangs und persönlicher Verhaltensmuster – der Anteil
- Verhaltens-, Denk- und Familienmuster unserer Kindheit als Material und Energiespeicher kennen lernen und von der „Null“ unterscheiden
- Die Übereinstimmung von eigener Körperhaltung und Lebenseinstellung
- Sensibilisierung für die eigenen und fremden Körpersignale
- Differenzierte Übungen zur Anregung der Phantasie und Stärkung des körperlichen Ausdrucks
- Schritte auf den Weg zur körperlichen, emotionalen, stimmlichen und sprachlichen Authentizität im Ausdruck tun.
- Der Zusammenhang zwischen gespielten und in der Familie gelernten Rollen
- Das Entstehen und Verstärkung von „Teufelskreisen durch „Verprassen“ des Anteils
- „Der Schweinestall“ – Das Lösen von eigenen „Teufelskreisen (Esel)“ – Erlaubnis, Hindernisse und Verbote
- Das Spiel mit unversöhnten Gegensätzen – die beiden Brüder
- Der Weg nach Hause – sich berühren lassen
- Lebendigkeit Verantwortung und in unseren Gewohnheiten und Krankheiten und in immer wiederkehrenden Problemen und Konflikten.
- Theaterrituale als Werkzeug
Wenn wir alte Leidensgeschichten als Clown umarmen, können sie sich wandeln und zu einer Quelle der Kraft und einer humorvollen Beziehung zu sich und zum Leben. Berührung und Betroffenheit kann sich in Spiel, Ausdruck und Komik wandeln.
Keine Vorerfahrung ist notwendig.
Bitte lockere Kleidung mitbringen
