Mitglieder

Beruf: Lehrerin, Grundschule
Warum bin ich ein Clown?
- weil ich Lachen und Weinen vereinen kann
- weil ich hinter der Alltagsfassade Leben, Freude und bunte Farben entdecke
- weil ich möchte, dass diese bunte Lebendigkeit auf andere Menschen überspringt
Elisabeth Püntener
Geb. 21.11.1948
Berufe: Sozialarbeiterin; Hortnerin, Kindergärtnerin. Seit x Jahre in einer psychiatrischen Klinik bei Wetzikon, Schweiz tätig.
Der Clown bringt es fertig, die Widerwärtigkeiten, die mir im Alltag begegnen, so intensiv zu leben, dass sie zu kreativen Lichtbögen führen. Lichtbögen gibt es, wenn zwei Leitungen mit Starkstrom zu nahe zusammen kommen, manchmal bei Sturm oder Gewittern.
Das Zusammenspiel von Körper, kindlicher Fantasie, Lust am Sein, Absurden und Realität ist aufregend, anregend und schafft Begegnung. Diese Freude am Leben und die Möglichkeit mit dem Spiel des Clowns andere Menschen fröhlich zu stimmen und zum Lachen zu bringen ist meine Motivation.
Bärbel Weitbrecht (Bella Baldrian)
Beruf: Physiotherapeutin
Die Tiefen des menschlichen Seins werden angerührt, und aus allenmöglichen verborgenen Ebenen kommt Lebendiges hervor.
Ich habe großen Spaß am Spielen, d.h. emotionalisieren, Ausdruck geben, übertreiben etc.
Funktionieren ist nicht wichtig – scheitern und bescheuert sein, haben Wert. Dabei spüre ich sehr stark meine ganze ursprüngliche Kraft, Lebendigkeit und Lebenslust.
Etwas öffnet sich in mir, und ich kann über alles lachen.
So ist es, wenn es gelingt!
Jörg Friedrich
Beruf: Sonderschullehrer (Clown Paulo)
Meine Lust am Clown:
Im Spiel mich selber zu entdecken und entwickeln. Dinge, die in mir sind zum Ausdruck zu bringen und darüber weinen und lachen können.
Daraus eine Figur entwickeln, die auf humorvolle Weise elementare Themen im Spiel und in der Begegnung durchlebt und – wenn es gelingt – die Menschen berührt und mit ihnen ein Lächeln teilt.
Manfred Köhler Beruf: Abteilungsleiter
Den Clown in mir will ich Raum geben. Spielerisch will ich ihm begegnen und ihn zeigen. Die Begegnung mit anderen Menschen, Berührung der unterschiedlichen Ebenen wie Gefühle, Körper und Verstand sind mir ebenfalls wichtig.
Es macht mir Spaß, in der Gruppe zu spielen.
Reinhard Schriever
Jahrgang 1958
Studiendirektor an einer Modellschule in Düren
Drei Kinder: Tristan, Lina, Adriana
„Ich habe mich schon kurz nach meiner Geburt entschieden ein Narr zu sein.
Es gab so viel Schweres in der Welt.
Das wollte ich durch etwas Sonnenschein erleichtern.
Bis heute bin ich also ein echter Helfer der Menschheit geblieben.
Und das, obwohl meine ernsthaften Versuche erwachsen zu werden (und meinem Opa Ernst alle Ehre zu machen) mir mein närrisches Wesen eigentlich hätten austreiben müssen.
Aber ein echtes Sonnenscheinchen lässt sich auch durch die eigene Tragik nicht entmutigen.
Es wäre doch gelacht, wenn es nicht auch schwierig ginge.
So mache ich tapfer weiter: rein im Herzen und hart im Nehmen...“
Mit folgenden Rollen habe ich Bühnenerfahrung:
- Mackie Messer
- Kerkermeister
- Maestro Toscanino
- Dr. G. Vatter-Tod
Ulrike Kempf
selbständige Sozialhelferin, Sterbebegleiterin
Maria Stroppel
Sozialarbeiterin,
Integratins Fachdienst
Heiner Kasper
Ergotherapeut, Playbacktheater und Theaterimprovisation
Inge Becker (Frau Cassandra)
selbständige Clownin, Massage, Buchhalterin
