Die David-Gilmore-Stiftung
David Gilmore-Stiftung
Die David-Gilmore-Stiftung wurde im November 2005 gegründet, um Gesundheit und Lebensfreude zu fördern. Sie bietet Veranstaltungen, Aktionen, Fortbildungen und Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen an. Als Stiftung in Gründung ist sie auf Spenden und Sponsoren angewiesen.
Kontakt:
info@davidgilmore.com
Telefon +49-(0)7441-45 52
Treuhandkonto für Spenden: 32 20 197 374
BLZ 342 500 00, Stadtsparkasse Solingen
Die Kraft des Lachens
Humor und Lebensfreude sind die Schlüssel zur Gesundheit - für den Clown David Gilmore ist die Rolle des Narren ein Spiegel unseres Alltags. Diesen Weg zu gehen, bedeutet den Mut zum Menschsein zu leben und die Sprache des eigenen Herzens zu entdecken.
Wenn David Gilmore eine „Reise ins Paradies“ anbietet, mag das für unbedarfte Beobachter makaber erscheinen: Bewaffnet mit regenbogenfarbenen Hosenträgern, leuchtend rotem Hemd und schwarzer Melone /?/ stellt er seinem Publikum so unerwartete Fragen wie „Was soll auf Ihrem Grabstein stehen?“, „Wie sieht es mit Ihrer To-Do-Liste, was Sie vor Ihrem Tod noch erledigen wollen, aus?“ oder „Wollen Sie nicht mal in einem Sarg Probe liegen?“
Und das nicht etwa bei einem Kabarettabend, sondern auf einem Kongress. David Gilmore, Jahrgang 1949, will sein Publikum überraschen. Als hauptberuflicher Clown und Narr will er die Menschen zum Schmunzeln, zum Lachen, aber auch zum Nachdenken bewegen.
Humor ist für den gebürtigen Briten die Voraussetzung, dass Lebensfreude und Gesundheit gedeihen können. Und Lachen ist das beste Medium, um diesen entspannten Zustand zu erreichen. Aus seiner Sicht: Für alle Menschen sollte das der Normalzustand sein.
Heilung durch Humor und Heiterkeit
Stress und Verspanntheit hingegen können somatische und psychische Krankheiten bewirken. Durch Humor und Lachen können diese seelisch-körperlichen Befindlichkeiten gelöst werden und der Weg zum Heilwerden steht offen.
So arbeitet der Germanist, Sprach- und Kulturforscher seit 1983 mit der Psychiatrischen Abteilung des Freudenstädter Kreiskrankenhauses und anderen Kliniken zusammen, um Patienten zu mehr Gesundheit und Lebensfreude zu verhelfen. Aber die Frage, wie man Menschen zu Lachen bringen könnte, beschäftigte ihn schon vor dem Studium.
Lachen ist Ausdruck von Lebensenergie
Durch seine langjährige Erfahrung mit Sprachen und Kulturen beherrscht er die Kunst, auf den verschiedensten Ebenen mit Menschen umzugehen und ihr Innerstes zu öffnen. „Als Clown spiele ich mit der körperlichen, der emotionalen und der geistigen Ebene, um mein Publikum zu erreichen … und zu verändern“, sagt Gilmore, der sich als Europäer versteht. Er sieht Humor und Lachen als Ausdruck seelischer Freiheit und damit Lebensenergie.
Natürlich können wir alles im Leben tierisch ernst nehmen, doch dann gäbe es keine Bewegung in uns. Humor öffnet und schafft Freiraum für Offenheit, Ehrlichkeit und Veränderung. Und damit für die Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft. Denn Humor erlaubt uns, spielerisch hinzusehen, was wir so gerne unter dem Schleier des Vertuschens verstecken.
Mit diesem therapeutischen Ansatz spricht er nicht nur Patienten an, sondern ebenso Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die beispielsweise vom Burn-out-Syndrom betroffen sind.
Zunehmend wächst das Interesse an Clown-Auftritten im sozialen und pädagogischen Bereich, aber auch bei Firmen.
Mehr Effizienz durch besseres Betriebsklima
Angefangen 1996 mit dem Weiterbildungskonzept „Der Clown als Spieler, Heiler, Lehrer“ ist daraus mittlerweile eine komplette Clown- und Theaterausbildung geworden. Immer mehr Lehrer, Therapeuten und Ärzte interessieren sich dafür, Humor im Beruf einzusetzen. In der Wirtschaft erkennen die Unternehmen, dass Humor und Lachen das Betriebsklima, die Kreativität und die Kommunikation unter den Mitarbeitern spürbar verbessert.
Aus den ehemaligen Teilnehmern der Fortbildungen ist ein regelrechtes Narrennetzwerk entstanden. „Moving Stages“, die bewegten Bühnen, ist ein Humor- und Theaterprojekt seit 2005, das sich die Belebung von Veranstaltungen wie Kongressen und Messen als Aufgabe gesetzt hat.
Forschung für mehr Lebensqualität im Alltag
Um seinem Lebensziel, mehr Humor in der Öffentlichkeit zu verbreiten, näher zu kommen, hat der Berufsnarr ebenfalls 2005 die David-Gilmore-Stiftung gegründet. Neben Auftritten, die mehr Heiterkeit und Leichtigkeit in Schulen, Sozialarbeit, Justiz und Firmen bringen sollen, plant sein jüngstes „Baby“ auch Forschungsprojekte. Mit systematischen Untersuchungen sollen die Erfolge auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Ab 2007 werden Tagungen und Fortbildungen stattfinden, die das öffentliche Bewusstsein für die Wichtigkeit von Gesundheit und „heilsamen Humor“ in unserem Alltagsleben sensibilisieren.
David Gilmore Wunsch für alle Menschen: Ein gesunder Geist im gesunden Körper in einer gesunden Welt mit der natürlichen Begeisterung des Menschen, das Leben zu genießen. So ist es bestimmt kein Zufall, dass sein Familienname im Gälischen „Wegweiser“ bedeutet!
