
Im Wesentlichen hat die Praxis selbst David Gilmore am meisten geprägt: Sein Lebensweg und das Tagebuch, das er seit 1967 führt sowie die Selbstbeobachtung, die er in Seminarformen und in Inhalte umgesetzt hat. Auch sammelte er zahlreiche Erfahrungen in Tanz- und Theaterimprovisation, in körperorientierten Therapieformen, als Soloclown und als Seminarleiter. Zusätzlich zu seinem Universitätsabschluß und Übersetzerprüfung absolvierte David Gilmore eine Clownausbildung bei J. Galli und ist Lehrer im Quadrinity Prozess. Er gründete und leitete ein eigenes Kindertheater und verschiedene Organisationen, um sich selbst einen Rahmen für die eigene Entwicklung und Tätigkeit zu schaffen.
Seit seiner Berliner Zeit 1972-1980 hat er immer wieder Lehrer und Lehrerinnen gefunden, die ihn nicht nur therapeutisch oder künstlerisch begleitet haben, sondern mit ihrem Menschsein. Dazu gehören:
* Die Radikalen Psychiater, gegründet um 1970 u.a. durch Claude Steiner, Schüler von Eric Berne Transaktionsanalyse - die die Entfremdung der Menschen als Ergebnis von Gewalt, Vernebelung der Spuren durch Verwirrung und Isolation erklärt und die Lösung in menschlichem Kontakt, Entwirrung der Ursachen von Gewalt und der Ausdruck der unterdrückten Gefühle gesehen und ermutigt haben. Gewalt und Unterdrückung fängt dort an, wo das Kind in seiner Unschuld und Unmittelbarkeit nicht gesehen wird und wo es zum Verrat an sich selbst verführt wird).