Goldberg-Informationen Nr. 7

Der Weg des Lachens - Neues von David Gilmore

Kurznachrichten aus dem Närrischen Alltag

Clownzentrum Freudenstadt

In den letzten Monaten nimmt das Clownzentrum Freudenstadt deutliche Züge an. Vicki und ich bleiben an der selben Adresse, nur haben wir die Wohnung ausgebaut und renoviert. Gleich- zeitig arbeite ich mit den örtlichen Hotels und nütze die vorhandenen Räumlichkeiten.

Auftritt „Die Suuberfrau“

Elisabeth Joss, eine frühere Teilnehmerin der Weiterbildungen, führte im Januar mit großem Erfolg ihr unter meiner Regie entstandenes Clownsolo in einer Wirtschaft ihres Dorfes im Emmental vor 80 Freunden und Verwandten auf. Gratuliere zu diesem mutigen Schritt!

„Moving Stages“ nimmt konkretere Formen an

Heilpraktiker-Messe, Essen – Februar 2003

Februar 2003 auf Einladung der deutschen Heilpraktikerverbände fuhr eine Clowngruppe auf die Heilpraktikermesse nach Essen – zum ersten Mal ohne mich. Sechs Schweizer und deutsche Clowns nahmen unter der Leitung von Ursula Mazenauer daran teil.

Basler Psychotherapiekongress – Mai 2003

Gerade in Basel fanden wieder die Basler Psychotherapietage statt. Ich bot eine Vortrag-Performance und ein Seminar an und organisierte wie in den letzten Jahren eine Clown-Gruppe, mit 14 Teilnehmenden aus den Jahrgängen, wieder angeleitet durch Ursula. Es war ein für alle anspruchvolles Lernfeld zum Thema Sucht. Das Echo vom Publikum war insgesamt gut und die Lust zu spielen hoch. Hier musste die Gruppe es an einem Abend besonders deutlich spüren, wie wichtig, auch für Clowns, Disziplin, Pünktlichkeit wie auch Absprachen und Struktur. Die Gruppe zeigte, dass sie dies auch sofort nach einer Klärung umsetzen konnte. Um Zusammen-zuwirken und den Menschen etwas zu geben, musste sie sowohl den eigenen Freiraum und die eigenen Grenzen wie auch die der Anderen spüren können. Das Thema des Kongresses war so auch für diese Erfahrung wichtig.

Das „dritte Jahre“ – die Performance Intensivwochen

Im März fand auch die erste Intensivwoche des „dritten Jahres“ statt. Hier konnten alle erleben, wie wichtig es ist, eine klare Intention, eine klare Absicht, zu haben. Die Arbeit war intensiv und verlief reibungslos, besonders was Aufmerksamkeit und auch Pünktlichkeit. Innerhalb von einer Woche haben alle ihre gesetzten Ziele für die Woche erreicht.

Das „dritte Jahr“ ist eher eine integrierte dritte Stufe der Weiterbildung, die allmählich eine Ausbildung wird, und besteht deshalb nicht aus einem Jahreslehrgang, wie bei den anderen beiden. Es richtet sich stattdessen nach den Projekten und Zielen der Teilnehmer für sich, je nachdem, wenn sie konkrete Hilfe brauchen. Es ist auch für Menschen offen mit anderem Hintergrund. Wieder ist hier ein erstes Kennenlernen im Seminar erforderlich.

Ensemble

Durch konkrete Auftritte und Aufträge entsteht das Ensemble „Moving Stages“. Auch wenn „Moving Stages“ noch keine feste Form hat, dienen zunächst die zweite und dritte Stufe und die Regionalgruppen als Qualifikation. und bietet ein praktisches Lernfeld für Clowns und Narren.
Ebenfalls melden sich Einzelne mit dem Wunsch, beim Aufbau von „Moving Stages“ mitzuwirken.

David-Gilmore-Stiftung

Die Zukunft der Stiftung liegt gegenwärtig beim Finanzamt Solingen. Dort habe ich einen erfahrenen Treuhänder mit bereits bestehenden Kontakten gefunden. Durch die Stiftung
werden Clown-Projekte im Bereich Gesundheit, Gesellschaft und Erziehung unterstützt. Benefizveranstaltungen werden für eine ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit. Die Spannung steigt.

Netzwerk

Das Entstehen von Netzwerken ist ein Prozess, der aus den Weiterbildungen und entstandenen Regionalgruppen natürlich entwächst. Dadurch haben Teilnehmende eine klare Beziehung zu-einander. Mir liegt es an der Entstehung eines Netzes von Menschen, die eine gemeinsame Erfahrung verbindet, eigenständig und kooperativ zusammenwirken können.

Deshalb gebe ich Adressen ohne einen klaren eigenen konkreten Beitrag zu dem jeweiligen Netzwerk nicht weiter. Die Entstehung einer Kontaktbörse im Internet verzögert sich noch durch die Notwendigkeit, diesen Aspekt zu klären. Sie kommt aber noch. Einen offenen Tag mit Probe-bühne habe ich im Dezember in Freudenstadt durchgeführt. Gerade die Probebühne mit der Gelegenheit, von mir und von der jeweiligen Gruppe Rückmeldungen zu bekommen, ist sehr angenommen worden. Nach dem Nächsten im August stellt sich heraus, ob offene Tage wieder zu großen Jahrestreffen ausgebaut werden, bei denen die Probebühne einen Platz haben wird.

Auftritte Mann im Sack – Landshut & Ludwigsburg

Im November in Ludwigsburg und jetzt gerade im Mai in Landshut bin ich wieder mit meinem Solostück „Mann im Sack“ als Clown aufgetreten. Ich bin – und, ich glaube, das Publikum auch –
mit diesen Auftritten sehr zufrieden. Obwohl ich jetzt viel mehr Performance-Vorträge halte, stand das Bühnenspiel in letzter Zeit nicht im Vordergrund. Es ist etwas Anderes, vor und mit dem Publikum zu spielen. Wenn sich jemand für einen solchen Auftritt interessiert, freue ich mich um eine Anfrage. Ich stelle die letzten Kritiken ins Internet.

Ernst oder Spaß

Neulich beim Psychotherapiekongress wurde eine meiner Teilnehmerinnen angesprochen:
Ein Mann hatte die schwierige Frage: Gehe ich in eines der Seminare etwas Gescheites lernen, schließlich habe ich viel Geld bezahlt, oder gehe ich zu David und habe Spaß?

Diese Gegenüberstellung zeigt mir, wie ernsthaftes, erfolgreiches Lernen und Spaß, bzw. Ernst und Freude, Ernst und Spiel, Ernst und Lachen weiterhin stark als Widersprüche (an sich!) angesehen werden, obwohl wir wissen, dass wir nur lernen, wenn unser Interesse geweckt ist und das Wissen nachvollziehbar und erlebbar ist.

Ich hoffe, dass wir alle in unserem Alltag und in der Arbeit beides verbinden können. Und wenn das Eine oder auch das Andere fehlen sollte, dass wir Wege finden, das Fehlende zu ergänzen. Denn der Ausschluss von dem Einen oder dem Anderen ist eine der Ursachen von Un-heil in einer Welt, in der wir die Schöpfer unserer Erfahrung sind.

Herzliche narrenreichen und clownvollen Grüsse,

David Gilmore

 

Angebote, Angebote - Termine, Termine ....

 

Offene Seminare, Auftritte, Vorträge:

  1. Der verlorene Sohn – Die verlorene Tochter, Die Kraft des Lachens, Der Spiegel des Narren, Der eigene Clown.

Diese sind offene Wochenend- und Intensivseminare Seminare zum Kennenlernen und Wiederholen. Die genaue Beschreibungen stehen hier

Datum
Seminartitel
Land
Ort
Preis  
06.08.-12.08.2003 Der eigene Clown CH Gwatt
Thuner See
www.gwatt-zentrum.ch

CHF 680,00

anmelden

o.Ü/V
31.08.-06.09.2003 Der eigene Clown D Pegasus (Emsland)
www.Hof-Pegasus.de

EUR 460,00

anmelden

o.Ü/V
16.09.2003 Vortrag: Theater im Alltag D Hospitalhof, Stuttgart EUR 5,00
EUR (4,00)
 
10.10.-12.10.2003 Der Spiegel des Narren CH Gwatt
Thuner See
www.gwatt-zentrum.ch

CHF 290,00
anmelden

o.Ü/V
31.10.-02.11.2003 Der eigene Clown D Hamburg, W`dorfsem

EUR 185,00
anmelden

o.Ü/V
07.11.-09.11.2003 Die Kraft des Lachens D VHS Schwäbisch Hall EUR 185,00
anmelden
o.Ü/V
14.11.-16.11.2003 Der Spiegel des Narren D VHS Schwäbisch Hall

EUR 185,00
anmelden

o.Ü/V
03.12.-04.12.2003 Die Kraft des Lachens A Lebenshilfe, Linz EUR 248,00
anmelden
VP 62,00
05.12.-07.12.2003 Der eigene Clown D Ev. Akademie
Bad Herrenalb

EUR 185,00
anmelden

o.Ü/V
09.12.2003 Vortrag: Der Narr im Alltag D Hospitalhof, Stuttgart EUR 5,00
EUR (4,00)
 
23.01.-24.01.2004 Die Kraft des Lachens D Hospitalhof, Stuttgart EUR 80,00
anmelden
o.Ü/V
26.01.-28.01.2004 Die Kraft des Lachens A pro mente, Linz EUR 399,00
anmelden
o.Ü/V
20.02.-22.02.2004 Der verlorene Sohn/Tochter I KVW, Brixen/Südtirol EUR 185,00
anmelden
o.Ü/V
27.02.-29.02.2004 Der verlorene Sohn/Tochter CH Hotel Rochat, Basel CHF 290,00
anmelden
o.Ü/V

 

zur Anmeldung

II Die Jahresgruppen 2003-5

1. Die Jahresgruppe: Der Clown als Spieler, Lehrer, Heiler

Hier geht es vor allem um eine humorvolle Lebenshaltung aus den Null-Punkt des Narren. Der Clown als Spieler, Lehrer und Heiler erfordert ein intensives und gleichzeitig spielerisches Kennenlernen des eigenen körperlichen, Gefühls- und Denkmaterials. Die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, mündet in eine eigene Clownfigur.

21-22 Tage verschiedentlich aufgeteilt. Maximum 24 Teilnehmer. Abschluß mit Werkstattaufführung und Erfahrungsbericht.

Seminarkosten: EUR 2248,-/ CHF 3.300,- (im Südtirol 1950,- €) .zzgl. Vollpension.
Ort: Freudenstadt - Hotel Teuchelwald,: Vollpension DZ 56,- EUR (EZ 61,- EUR ). (Anmeldungen aus der Schweiz über Perspectiva, CH – 4125 Riehen +41-61-641 64 85,
sonst bei mir in Freudenstadt.)

Ort: Bildungshaus St. Georgen, Sarns bei Brixen. Veranstalter: KVW +39 (0472) 833 450

Voraussetzungen: Ein offenes Seminar.

  FDS 2004-2005
1. 15. - 17. Oktober 2004
2. 19. - 21.November 2004
3. 17. - 19. Dezember 2004
4. 24. -30. Januar 2005
5. 04. - 06. März 2005
6. 29. April - 01. Mai 2005
7. 10. - 12. Juni 2005
8. 03. - 07. August 2005
   

2.    Das 2.Jahr: Der Narr im eigenen Alltag – persönliche Begleitung & Weiterentwicklung der Figur bis zur Nummer und Zusammenspiel

bietet eine feste Gruppe für die Fortsetzung einer Begleitung zum humorvollen Umgang im Alltag und des persönlichen Heilwerdens im weitesten Sinne. Die Clownfigur wird bis zur Nummer weitergeführt und durch weitere Facetten ergänzt. Die selbständige Arbeit in Regionalgruppen mit Supervision ist Bestandteil der Gruppe In dieser Zeit kann sich die Absicht als Narr oder Clown klären.

21 Tage (5 Termine zu 17 Tagen plus 4 Tage Supervision in Regionalgruppen.)
Maximum: 16 Teilnehmer. Abschluss mit Werkstattaufführung und Erfahrungsbericht.

Voraussetzungen: Abschluss der Jahresgruppe. Eventueller Quereinstieg aus anderen Clownschulen nach Absprache.

Seminarkosten: EUR 1450,-/CHF 2.130,- zzgl. Übernachtung/Vollpension,-
Ort: Stadthaus, Freudenstadt/Schwarzwald. (Anmeldung bei Goldberg.)

Termine:

    1. 17.-20. Juni 2004
    2. 22.-25. Juli 2004
    3. 26.- 29. August 2004
    4. 6.-10. Oktober 2004
    5. 24.-28. November 2004

3.   Das 3. Jahr Spielertraining - Performance und Projekte

Hier geht es um Anwendung, Auftrittspraxis und Spielertraining sowie um die Unterstützung von entstandenen Projekten. Ich biete Regie- und Umsetzungshilfen zur Verbesserung des eigenen Auftretens. Es geht mir aber auch um die Lösung von Problemen, die eigenständigen Clowns und Narren täglich begegnen: Entscheidungen Verträge- Wie wertschätze ich mich? - Wie schätze ich mich ein? - Gruppendynamik in freien Gruppen - Übertragung und Kommunikation - Ängste beim Auftritt u.a.
Wochenprojekte mit informellem Abschlussauftritt. Maximum 16 Teilnehmer. Dieses Training wird im 2004 um weitere Aspekte ergänzt.

Voraussetzungen: Abschluss der Jahresgruppe bzw. des 2. Jahrs oder Abschluss einer anderen Clownschule oder eine entsprechende mehrjährige Erfahrung als Spieler plus ein offenes Seminar bei mir.

Seminarkosten: 345 EUR/510 CHF zzgl. Übernachtung/Vollpension,-
Termine/Orte:

30. September – 5. Oktober 2003 Hotel Teuchelwald, Freudenstadt
13. – 18. Januar 2004 Stadthaus/Hotel Schwanen, Freudenstadt
13. – 18. Juli 2004 Hotel Teuchelwald , Freudenstadt
2.-7. November 2004 Stadthaus/Schwanen, Freudenstadt

 

4. Blockseminare (für beruflich interessierte)

Diese Seminare werde zum Teil offen angeboten, zum Teil sind sie ein direktes Angebot an Institutionen, die sie als interne Fortbildung veranstalten. Informationen auf Anfrage.

a. Die Kraft des Lachens: Humor im Beruf
b. Die Kraft des Lachens: Humor in der Therapie

 

5.    Hospitation in Seminaren & Weiterbildungen

Es gibt immer mehr Menschen, die sich für meine Art interessieren, Seminare zu leiten und für die Hintergründe, sowohl wie ich Lerninhalte und persönliche Entwicklung, theater-therapeutische und –pädagogische Praxis mit den Mitteln des Clowns und aus der Haltung des Narren Clownpädagogik, Theaterpädagogik und Narrentherapie vermittele als auch auf welche Methodik und Seminarpraxis meine Arbeit beruht.

Das sind Absolventen der Jahresgruppe und auch Menschen, die eine praktische Verwendung im eigenen Beruf sehen.

Sie können einfach (wieder) dabei sein, um aus der anderen Perspektive den Ablauf eines Seminars mitzubekommen. Beobachtungen und Fragen können bei Treffen mit mir während des Kurses gestellt werden. Der/die Interessent(in) übernimmt alle Pensionskosten sowie Dokumentation und Organisationsaufgaben. Dies gilt sowohl für offene Seminare als auch für die Jahresgruppe.

Eine Weiterbildung in Leitungsaufgaben kristallisiert sich erst langsam durch die Entwicklung von „ Moving Stages“. Also wird es vorläufig keine speziellen Angebote geben.

III Die Bühne des Lachens – „Moving Stages“

Aufbau eines Ensembles & Entwicklung von Projekten

Die Entwicklung von Moving Stages schreitet voran, und zwar durch die Entwicklung des 2 und 3. Jahres. Denn dadurch kommt ein Netzwerk von Spielern und Regionalgruppen zustande, die immer mehr eigenständige Erfahrung sammelt.

Im Februar 2003 trat eine erste sechsköpfige Gruppe bei der Heilpraktikermesse in Essen erfolgreich auf. Beim Basler Psychotherapiekongress zum Thema „Sucht“ tritt eine 14-köpfige Gruppe auf.

 

IV Narrennetzwerk

1. Kontaktbörse & Anzeigen

Die Kontaktbörse braucht doch mehr Zeit. Aber die Idee ist da, im Internet durch einen Jahresbeitrag, Hilfen zum Kontakte-Knüpfen zu schaffen.

2. „Offene Tage“

Hier können neue Kontakte geknüpft und die Entwicklungen der letzten Zeit öffentlich gezeigt und besprochen werden. Teil der Veranstaltung soll eine Probebühne als Möglichkeit in vertrauensvoller Atmosphäre Feedback austauschen zu können. Die Einnahmen werden zu 60% für die Stiftung verwendet. Im Augenblick beträgt die Teilnahmegebühr: 20,- EUR/ 30,- CHF. Ich bitte um vorherige Anmeldungen – ich schicke ein Programm zu.

Nächster Termin: 3. August 2003 im Hotel Teuchelwald, Freudenstadt 12:00 - 18:00 Uhr

V David Gilmore Stiftung

Die Gründung einer Stiftung zunächst in Deutschland ist jetzt in den Händen des Finanzamtes Solingen, wo ich einen Treuhänder gefunden habe. Ich warte noch auf die Antwort!