Der Arbeitsweg von David Gilmore
Pädagogik: Lernen durch Spielen
Das Prinzip „Learning by doing“ ist grundlegend für David Gilmores Arbeit und entspricht der Arbeitsweise des Clowns. Lernen geschieht über den Körper, wenn alle Sinne geweckt sind und wir auch emotional engagiert sind. Lernen muss erlebbar, praktisch, bildhaft und begreifbar sein – auch abstraktes Lernen.
1972-1980 |
Englischdozent im Sprachzentrum des Senders Freies Berlin und in der Fersehausbildungsstätte für Ausländische Fernsehkräfte und deren Dozenten |
1974-1976 |
Englischdozent der VHS Charlottenburg, Berlin |
1977-1980 |
Englischdozent im Sprachzentrum der Siemens-AG |
1989-1991 |
Kindertheaterspielgruppe mit 6-10 jährigen, Freudenstadt |
1992-1995 |
Spielpädagoge Christophorus Förderschule, Freudenstadt mit Jugendlichen |
1994-1996 |
Verschiedene Angebote in Kepler-Gymnasium und in den Wirtschaftsschulen in Freudenstadt |
| 1999-2001 | Kindertheater Picobello (Märchen und Komik für Kinder zwischen 4 und 11 Jahre). Zusammenarbeit mit Kindergärten und Grundschulen). Fester Spielplatz in Freudenstadt (Jugendzentrum). |
| ab 2003 | Seminare für Schulkollegien zum Thema: Humor in der Schule |
Therapeutisches und angewandtes Theater, Körperwahrnehmung und Clowntheater
Als Theaterpädagoge und -Therapeut hat er über vierzehn Jahre in der psychiatrischen Abteilung in Freudenstadt und in weiteren psychosomatischen Kliniken sein praktisches Konzept der humorvollen, körperorientierten Theaterarbeit entwickelt, welches das Spiel des Clowns und die Kraft des Lachens als Mittel integriert, sich mit der eigenen Geschichte zu versöhnen und als Narr oder Clown die Kraft des Lachens ins Leben zu bringen.
1983-1997 |
Psychiatrische Abteilung des Kreiskrankenhaus Freudenstadt (geschlossene und offene Psychiatrie, psychotherapeutische Station, Suchtgruppe. |
1988-1990 |
Kindergruppe Psychologische Beratungsstelle Weingarten, Freiburg |
1988-1993 |
Psychosomatische Klinik Bad Herrenalb Praktikum. Unter der Leitung: Dr. W. Lechler, Arbeit unter der Leitung: Dr. M. Oppl |
1989-1995 |
Psychosomatische Klinik Reinerzau Leitung: Dr. R. Puttendörfer |
1990-1993 |
Theaterseminare im Reha-Zentrum Wiesengrund, Reinerzau (Drogenabhängige) |
| Ab 1996 | Ein- und mehrtätige Seminare in therapeutischen Einrichtungen (Kliniken und Tagesstätten) für Patienten und/oder Personal. Weiterbildungen und Vorträge im Rahmen der Ärztefortbildung, u.a. in der Psychiatrie Freudenstadt, Psychiatrie Frankenthal, sozial-psychiatrische Tagesstätte Friedrichshafen, Fontane-Klinik, Motzen bei Berlin, Klinik Ölmühle, Magdeburg, Forelklinik bei Winterthur) |
Spieler-Performer, Improvisateur und Clown
1985-1987 |
Mitglied der Clowntheatergruppe Topinambur, Tübingen Regie. J. Galli |
Seit 1987 |
Clownsolo-Stegreiftheater. Programm: "Einfach so!" |
1987-1992 |
Soloclowntheaterstück: "Der Geheimniskrämer" Regie: J. Galli |
Seit 1992 |
Märchenspieler in Kindergärten und Grundschulen solo und mit eigener Theatergruppe |
Seit 1992 |
Auftritte in Kliniken und auf Kongressen als Narr und Improvisationskünstler |
| Ab 1996 | Auftritte beim Psychotherapiekongress und den Folgekongressen: „Tod, Trauer und Sterben“ und „Abenteuer Alltag“, Basel, ab 2003 bei den Heilpraktikerkongressen der BdH e.V. und BDHN e.V, ab 2006 beim ZÄN (Naturheilverfahren),Freudenstadt |
April 1999 |
Premiere des Clownsolostückes : "Mann im Sack", Alpirsbach |
Gründungen
1978-1980 |
Kommunikationszentrum Friedenau e.V. (KOMMRUM), Berlin Café, Treffpunkt, Kultur, Psychotherapie und psychiatrische und andere Selbsthilfegruppen |
1983-86 |
Organisation von Seminaren und Tanztourneen für Keriac, San Francisco |
1989-98 |
Gründung und Leitung der Clowntheaterwerkstatt, Freudenstadt mit dem Kindertheater Picobello mit acht Produktionen |
1991-1997 |
Gründungsmitglied des Instituts für angewandtes Theater (IAT) gemeinnützige GmbH, Kassel |
1992-1996 |
Gründungsmitglied und Vorstand von FoKuS, Forum für Kultur und Selbsterfahrung e.V., Freudenstadt, |
1998 |
Theaterprojekt Goldberg: Die Bühne des Lachens |
1999 |
Neugründung des Kindertheaters im Juni in Solothurn, Schweiz |
| Februar 2005 | Gründung von „Moving Stages“ als Ensemble und Agentur |
| November 2005 | Gründung der gemeinnützigen Stiftung: David-Gilmore-Stiftung |
| April 2007 | Humor- und Lebensschule: Die Kraft des Lachens, Freudenstadt |
Seminarleitung- und Entwicklung, Weiterbildungen
Seit 1984 |
Seminarleiter Clownspiel, angewandtes und therapeutisches Theater, Theaterimprovisation, Tanz und Bewegung sowie Körperwahrnehmung. Seminar: "Der eigene Clown" |
1988-1994 |
Fortbildung des Personals in angewandtem Theater, psychosomatische Klinik, Reinerzau |
Seit 1988 |
Vorträge und Kurzseminare zum Thema Humor und Theater in der Psychiatrie u.a. in KKH Freudenstadt, PLK Emmendingen, PLK Calw-Hirsau, Städt. Krankenhaus Frankenthal |
Ab 1990 |
Entwicklung & Durchführung des Seminars: "Der verlorene Sohn – Die verlorene Tochter" für Mitglieder von anonymen Suchtgruppen, heute als Therapie bzw. Weiterbildung |
Ab 1993 |
Entwicklung & Durchführung von Weiterbildungen für Mitarbeiter in helfenden Berufen, erst als "Irrspiele – Wirrspiele" in Zusammenarbeit mit dem Kreiskrankenhaus Freudenstadt und dem IAT, ab 1997 als "Der Clown - Heiler, Lehrer, Spieler" für Perspectiva, Basel. |
Ab 1993 |
Die Kraft des Lachens |
Ab 1997 |
Der Spiegel des Narren |
| Ab 2001 | Entwicklung der verschiedenen Bausteine der Ausbildung |
Humor im beruflichen Handeln
| Ab 2003 | Seminare in IT-Firmen und Betrieben im Rahmen der Personalentwicklung und Gesundheitsförderung |
Ab 2005 |
Entwicklung der Fortbildung: Humor als Energiequelle für perspectiva GmbH, Basel Durchführung verschiedener betriebsinterne Seminare in Österreich für pro mente,Lebenshilfe e.V. Caritas e.V. in Salzburg, Linz und Wien Erste Zusammenarbeit mit Krankenkassen – Thema: „Die Kraft des Lachens“ und „Humor und Gesundheit im Betrieb“ mit der BKK, Trossingen |
Übersetzer und Dolmetscher
David Gilmore ist seit 1977 staatl. gepr. Übersetzer. Besonders bei Tagungen im klinischen Bereich tritt er Gästen als einfühlsamer Dolmetscher zur Seite, u.a. ab 1990 auf den Veranstaltungen des Förderkreises für Ganzheitsmedizin e.V. in Bad Herrenalb bei Bill Bluestein (Thema: Esssucht) und bei Patch Adams (Arzt und Clown)
